Ausrüstung und Versand

Die Maschinenrollen werden im Umroller auf die vom Kunden vorgegebene Breite und Durchmesser bzw. Rollenlänge umgerollt. Im Querschneider werden Bogen, „Formatpapiere“, erzeugt. In der Feinpapierindustrie gibt es Sortierquerschneider, in denen jeder Fleck, jede Knitterstelle, jedes Loch erkannt und aussortiert wird. Das einwandfreie Papier wird gezählt und entweder zu 1.000 kg auf einer Palette gestapelt, wobei farbige Streifen gewünschte Mengen, z.B. 1.000 Bogen, abteilen oder maschinell verpackt, „eingeriest“, wobei der Riesinhalt sich nach dem Flächengewicht richtet, also zwischen 100 Bogen (sehr dicker Karton) bis 1.000 Bogen (sehr dünne Papiere), zumeist also 250 oder 500 Bogen. Kleinformate, z.B. A 4, werden auf einer separaten Anlage geschnitten und zu 500 Blatt verpackt. In Hohenofen wurde das Papier noch bis zur Stilllegung im Papiersaal von Frauen durch Umblättern („Umschlagen“) jedes einzelnen Bogens auf Fehler geprüft, bogenweise gezählt und riesweise verpackt. Kleinere Mengen und Formate wurden in Mappen abgezählt und verpackt. Um es vor Feuchtigkeit zu schützen, wurde es mit Teerpapier umhüllt bzw. wurden die Kisten mit Teerpapier ausgeschlagen. Die Bahnlinie ging direkt bis an den Packsaal, sodass die Waggons dort direkt beladen werden konnten.

 

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